Karte Georunde Rindberg

Georunde Rindberg

  1. 1 Felbers schiefes Haus
  2. 2 Das gewanderte Haus
  3. 3 Wohnen in der Schräge
  4. 4 Alles im Lot?
  5. 5 Die schiefe Tanne
  6. 6 Der Abriss
  7. 7 Die Marienkapelle
  8. 8 Das Gasthaus Alpenrose

Startpunkt: Felbers schiefes Haus oder Gasthaus Alpenrose
Schwierigkeit: leicht
Gehzeit: ca. 1 Stunde

Bewegte Natur Sibratsfäll

Weitere Informationen und Anfragen zur Besichtigung „Felbers schiefes Haus“

Tourismusbüro Sibratsgfäll
Dorf 18, 6952 Sibratsgfäll
Tel: +43 5513 2112, E-Mail: sibra@sibra.at
www.sibra.at

Georunde Rindberg

Der Rundweg macht die Kraft der Natur sichtbar, spürbar und erlebbar: Im Mai 1999 setzen sich die Berghänge in der Parzelle Rindberg unaufhaltsam in Bewegung. Eine Katastrophe nimmt ihren Lauf. Das Großereignis hat tiefe Spuren hinterlassen. In der Landschaft und in der Seele des Dorfes. Die Stationen der Georunde Rindberg zeichnen die Geschehnisse nach, vermitteln Wissenswertes und geben Einblick in den Umgang der Bewohner von Sibratsgfäll mit der Situation.

Felbers schiefes Haus

Felbers schiefes Haus zeigt den Besuchern körperlich die Macht der Naturgewalten. Das ehemalige Ferienhaus hat sich bei der Rutschung ohne nennenswerte Schäden insgesamt 18 Meter bewegt. Eine eigene Ausstellung fasst die Ereignisse zusammen und stellt auch den Naturpark Nagelfluhkette vor.

Sibratsgfäll – Ein Dorf in Bewegung

Sibratsgfäll – Ein Dorf in Bewegung

Die Häuser in der Parzelle Rindberg sind 1999 teilweise bis zu 180 Meter Richtung Tal gewandert. Auch heute noch bewegt sich das ganze Dorf.

Die Kirche wandert jährlich um 1 cm talwärts, das Feuer­wehr­haus um 2,5 cm, das Siedlungs­gebiet um 1,5 cm, Häusergruppen um 6 cm. Doch die Menschen lernen, mit der Natur und nicht gegen sie zu leben. Es gilt, den Tatsachen ins Auge zu sehen, Ursachen zu verstehen, Baumaß­nahmen der Situation anzupassen, Risiken zu er­kennen und das Monitoringsystem genau zu beobachten. So hat das Dorf weiterhin eine Zukunft.